„Würzburg in Gefahr“

Alex

19. November 2008

14 thoughts on “„Würzburg in Gefahr“

  1. Auch von mir meine volle Zustimmung.

    Wahrscheinlich sind wir wirklich noch eine Stadt auf Provinzniveau.
    Nur, wenn diese ganzen Initiativen und Gegnger immer gegen alle Veränderungen sind, wird sich daran auch nichts ändern.

    Schade, Potential ist doch sicherlich da!

  2. Wir sollten uns freuen, dass wir sogar hier in der Provinz schon VDSL bekommen.
    Aber Hauptsache beschwert, ich finde man sollte die Straßenlampen abschaffen, die stehen nämlich auch oft im Weg und manch einer ist sogar schon dagegen gelaufen. Und dieses hässliche Licht, wirklich schrecklich 😉

  3. Du hast es selbst schon geschrieben, was ich mir bei dem Bericht bzw. Bild auch gedacht habe. Wen stört der Gehsteig in der Klinkstraße? Da läuft jeder auf der Straße, weil da kaum Autos fahren oder teilweise gar kein Gehsteig vorhanden ist.

  4. Wir wählen nächstes Jahr bei der Europawahl einfach ALLE Raimund Binder, damit der in Brüssel (allein gegen alle) alles verhindert und nicht mehr in Würzburg.

  5. War ja klar, dass du als alter Schwarzer jede Gelegenheit nutzt, Niederlagen der CSU zu verteufeln. Dass der Bau eines von – der Mehrheit der Bürger als überflüssig empfundenes – Einkaufszentrums mit der Modernisierung des Bahnhofs verknüpft wurde, war kein Fehler der Bürger, sondern der Regierenden. Aber Pia (und auch ihre Partei) hat ja mittlerweile ihre Quittung bekommen. Vielleicht lernt auch die CSU irgendwann, dass sich die Bürger auf Dauer nicht so verarschen lassen.

    Bedauernswerterweise haben sich die Initiatoren der BI in der Zeit so an das Ranpenlicht gewöhnt, dass ihnen mittlerweile kein Vorwand mehr zu blöd ist, um in die Zeitung zu kommen. Aber ein Blick auf Luis Krasniqi, Helmut Kohl oder die Rolling Stones zeigt uns, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, den richtigen Zeitpunkt zum Aufhören zu erkennen.

  6. Das hat nicht in erster Linie etwas damit zu tun, ob das die CSU wollte oder nicht wollte und irgendwas durchdrückt, was niemand will, sondern dass hier eine große Chance für Würzburg vertan worden ist, weil sich Einzelhändler und BI zusammengefunden haben, um den Ringpark zu retten. Mit der mfi war ein seriöser Investor da, der das Ganze finanziert hätte. Jetzt muss ewig verhandelt werden, damit die Finanzierung gestemmt werden kann.

    Die Alternative am MOZ war keine echte Alternative. Die Mehrheit der Bürger war das für das Abstimmungergebnis, die große Mehrheit ist damals aber daheim geblieben und meckert jetzt.

  7. Meiner Meinung nach wurde diese „Chance“ deswegen vergeben, weil die Arcaden mit der Zukunft des Bahnhofs verbunden wurden. Das war ein Versuch, die Wähler zu kaufen/erpressen (nach dem Motto „schönerer Bahnhof gegen Arcaden“). Kein Wunder, dass sich der Souverän da gewehrt hat. Die verwirrende Formulierung des Gegen-Bürgerbegehrens hat da ein Ãœbriges getan. Das nennt man im Provinz-Halma dann wohl ein Eigentor.

    Deswegen sollten sich die „Ringparkretter“ über den geschenkten Sieg freuen und ihn nicht als Aufforderung verstehen, die ganze Stadt lahm zu legen. Die Aufregung über die Verteilerkästen ist ja an Blödheit kaum zu übertreffen.

    Meinst Du, man kann ein Bürgerbegehren zur Abschaffung des „BI Ringpark in Gefahr“ gründen?

  8. Das Risiko der Arcaden hätte die mfi getragen, Würzburg hätte einen neuen Bahnhof bekommen und in meinen Augen hätten am Ende alle profitiert.
    Würzburg kann nicht einfach beschließen, einen neuen Bahnhof zu bauen, wenn die Bahn bezahlen muss.

    Ein Ratsbegehren wird meistens dem Bürgerbegehren gegenübergestellt. Die Formulierung war vielleicht wirklich etwas unglücklich.

    Klar, ich gründe die BIBI, die Bürgerinitiative zur Abschaffung von Bürgerinitiativen.

    Ich bin hier eben auf ein Erörterungsthema gestoßen, das ich aber leider nicht stellen kann: „Bürgerinitiativen – ein Sammelbecken für Nörgler und Chaoten“. Wer stellt das seinen Schülern zur Aufgabe?

  9. Pingback: der ghostbiker

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