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Blogroll die 2te
Unnötiges Ende einer Tradition
Samstag, 14. Januar 2012, 15:52 Uhr unter Politik, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 6 ]

Die ganz Klugen müssen das wieder mit der Trennung von Staat und Kirche begründen, die ganz Guten merken an, dass ja in Würzburg nicht nur Katholiken leben, sondern auch andere Christen, Muslime und Juden und Nichtgläubige. Dass OB Rosenthal mit der langen Tradition, dass beim Neujahrsempfang der Stadt Würzburg nach dem Oberbürgermeister der Bischof spricht, gebrochen hat, war unnötig wie ein Kropf und ich finde das auch sehr bedauerlich, dass bewusst darauf verzichtet wird, den Bürgern der Stadt neben der politischen eine geistige Anregung mit auf den Weg zu geben. Die Begründung, dass ja nicht nur Katholiken in unserer Stadt lebten und die Stadt auch durch andere bereichert werde, finde ich albern, da man damit nur dem allgemeinen Trend folgt, das Religiöse aus dem Alltag zurückzudrängen, in der Regel kommen die Mehrheitsvertreter bei solchen Gelegenheiten zu Wort. Die ganz Guten wollen ja dann immer gleich auch einen Rabbi und einen Imam hören, um wirklich allen in ihrem Gleichberechtigungswahn Gehör schenken zu wollen, selbst an der Rede des Papstes im Bundestag wurde ja lange genug herumgekrittelt, weil man Kirche und Staat verstörend eng vereint und die staatliche Neutralität gefährdet sah, auch wenn viele wahrscheinlich gar keine Ahnung haben, was das bedeutet. Aber wenn das andere daherreden, kann es ja nicht so falsch sein.

Dass Würzburg eine Bischofsstadt ist und von seinen Gläubigen über Jahrhunderte maßgeblich geprägt worden ist und auch weiterhin geprägt wird, wird dadurch leider außer Acht gelassen. In der ganzen langen Zeit hat die katholische Kirche wesentlich zum Aufstieg und zum Ansehen der Stadt beigetragen und sie ist sicher weit mehr als ein Verein und kann Christen wie Nicht-Christen, Katholiken und Nicht-Katholiken Denkanstöße geistiger Natur geben, die sich nicht nur mit der Frage befassen, wie sich eine Stadtgesellschaft im engeren Sinne organisiert und mit Leben füllt. Von solchen Denkanstößen können alle profitieren, diese richten sich ganz sicher nicht nur an die Kirchgänger. Würzburg ist aus seiner historischen Entwicklung nun mal vorwiegend katholisch, wäre unsere Stadt überwiegend evangelisch, wäre ein Grußwort des evangelischen Dekans nicht weniger angebracht. Da muss nicht immer der Ausgleich gesucht werden, damit sich nicht jemand vorsichtshalber benachteiligt fühlen könnte. Meist fühlen sich die Betroffenen ja auch gar nicht benachteiligt, sondern nur besonders gute Menschen, die das stellvertretend und ungefragt übernehmen. Die Begründung des Oberbürgermeisters, die Stadt sei “in den letzten Jahren insgesamt pluraler, bunter und vielfältiger” geworden, ist daher wenig überzeugend. Jetzt spricht mit dem ehemaligen Uni-Präsidenten Theodor Berchem morgen zwar ein überzeugter Christ, das Religiöse wird durch diesen Symbolakt trotzdem leider auch in unserer Stadt bewusst zurückgedrängt, dem allgemeinen Trend zur totalen Verweltlichung wird damit – bewusst oder unbewusst – mal wieder Vorschub geleistet. So wie Benedikt XVI. im Bundestag keine katholische Predigt gehalten hat, predigt auch Bischof Friedhelm bei solchen Anlässen nicht, sondern spricht in einer Weise, dass auch Nicht-Katholiken gleich welcher Couleur eine allgemeingesellschaftliche Botschaft mit in das neue Jahr nehmen können, ohne sich zu fragen, ob sie jetzt den katholischen Overkill mitbekommen haben. Eine Gesellschaft ohne religiöse Einflüsse wäre sicherlich in jeder Hinsicht ärmer, solange sich Religion und Vernunft in einem gesunden Gleichgewicht befinden. Die Rede von Prof. Paul Kirchhof beim Diözesanempfang liefert für eine solche Debatte tolle Impulse. Und der ist kein katholischer Würdenträger wie der Papst, den ich jetzt bewusst nicht zitiere. Im Übrigen leben wir in Europa in einer Kultur, die maßgeblich durch das Christentum geprägt und beeinflusst wurde und wird, dem sollte man sich auch nicht einfach verweigern, ehe man munter in Sachen “Staat und Kirche” drauf losplappert und dabei die Wurzeln unserer Kultur auszuklammern versucht. Das Christentum bietet – auch 2012 – mehr als nur einen Orientierungsrahmen und sollte auch als Korrektiv nicht auf Dauer aus unserem Blickwinkel verschwinden.

In meinen Augen hat OB Rosenthal völlig unnötig ein Fass aufgemacht, weil an dieser Tradition nie gezweifelt wurde, eine öffentliche Diskussion darüber – gemeint sind sicher nicht die häufig dummen und meist unreflektierten, da voreingenommenen Kommentare in der Main-Post unter den entsprechenden Artikeln – hat auch nicht stattgefunden, das geschätzte Grußwort des Bischofs zum neuen Jahr hat einfach dazugehört, ohne dass sich jemand ausgeschlossen gefühlt hat. Hofmann vertritt schließlich ebenfalls eine Mehrheit in dieser Stadt. Wenn man den Schritt so begründet, dass sich ”beim Neujahrsempfang der Stadt [...] alle Glieder der Stadt wiederfinden können”, dann frage ich mich noch mehr, auf welche Weise Herr Berchem diese vertritt. Fühlen sich da nicht alle Nicht-Akademiker ausgeschlossen, weil man Würzburg jetzt eben nicht mehr als Bischofsstadt, sondern als Universitätsstadt betrachtet, die sie natürlich ist? Das idealistische und auch gutmenschliche Ansinnen, im Zweifel immer allen gerecht werden zu müssen, lässt sich in der Praxis einfach nicht durchsetzen, warum man jetzt aber den Bischof brüskieren muss und ihm das Wort entzieht, verstehe ich nicht, ich will es auch nicht verstehen. Auch deshalb nicht, weil seit Rosenthals Amtsantritt ja auch schon zwei Neujahrsempfänge mit Bischof über die Bühne gegangen sind und er nach diesem nur noch 2012 und 2013 zum Neujahrsempfang laden wird, eine Wiederwahl ist ja nicht möglich. Oder will sich Rosenthal durch diesen in meinen Augen stillosen Schritt in den Annalen verewigen, weil ein Wiederaufleben dieser Tradition bei seinem Nachfolger für entsprechende Diskussionen wird? Erstaunlich auch, dass der Ältestenrat die Entscheidung des Bürgermeister mitträgt. In einer Bischofsstadt kann man auch mal Gespür für die tatsächliche Mehrheit zeigen, den Bischof zu übergehen mit der Begründung, es gäbe auch noch andere “Gruppen”, zeigt schon eine bewusste Sicht der Stadtentwicklung in den letzten Jahren.

Ganz nebenbei bemerkt finde ich mich nicht in einem SPD-Oberbürgermeister wieder, den ich nicht gewählt habe. Ich bin jetzt aber nicht beleidigt.


Der wohlverdiente Ruhestand für unseren Oskar
Samstag, 7. Januar 2012, 19:13 Uhr unter Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Am 31.12.2011 hat hier bei mir ums Eck eine Institution für immer seine Pforten geschlossen, der Oskar – für Nichtkenner, gemeint ist die Metzgerei von Oskar Rögele – geht in seinen wohlverdienten Ruhestand. Der guud beleechde LKW war lange der beste in Würzburg, das Angebot mit vier verschiedenen Sorten das breiteste in der Stadt. Was in der Mainpost politisch-korrekt als “Chili-Wurst” bezeichnet wurde, hat eigentlich jeder dort als “Neecherwurscht” bestellt, weil die jahrelang bei den Amis so beliebt war, dass der Oskar davon teilweise fünf Zentner pro Woche (!) verkauft hat. Eine sensationelle Wurscht, die ich in Zukunft beim Grillen mehr als vermissen werde. Gebrannt hat sie anfangs teuflisch, geklaut haben dann aber auch nur die Harten. Auch gekocht war die Wurscht mit Senf eine Wucht. Im Schaufenster stand eigentlich immer ein Fernseher, auf dem der Oskar während der Arbeit Sport geschaut hat, während Olympia, WM oder EM hat es noch mehr Spaß gemacht, bei ihm einzukaufen, weil man dann ein bisschen bleiben und gemeinsam über Fußball oder Sport fachsimpeln konnte; schließlich hat der Oskar ja auch gekühltes Bier verkauft. Als sein Sohn Steffen noch aktiv im Profigeschäft war, war natürlich auch das ein Dauerthema.

Was beim Oskar auch dazugehört hat, war die “liebevolle” “Verpackung” der Wurscht. Alles auf einen Haufen, bloß kein Papier zu viel und immer eher eine Scheibe zu viel. Ein guter Geschäftsmann halt, aber auch ein prima Metzger, weil er alles noch selbst hergestellt hat und keine Fabrikwurscht zugekauft hat.

Der Oskar war jahrelang, bis zur Geschäftsaufgabe, mein Spitzenreiter im Würzburcher Leberkästest. Das habe ich ihm auch irgendwann schriftlich bestätigt, allerdings muss ich doch Herrn Nickel von der Mainpost verbessern, weil ich 26 Metzgereien in Würzburg getestet habe, nicht nur 10, und der Oskar bis zum Schluss zusammen mit Thomas Kneuer aus Grombühl den ersten Platz belegt hat.

Auf jeden Fall wünsche ich dem Oskar Rögele und seiner Frau Helga einen schönen Ruhestand, sie bleiben ja in der Nachbarschaft wohnen und in der ein oder anderen Heckenwirtschaft werde ich ihn sicher auch immer wieder mal antreffen.

Dem Thomas Kneuer werde ich den besten Leberkäs Würzburgs bei Gelegenheit mal bescheinigen und ich bleibe da unbestechlich, auch wenn ich die Belohnungs-LKW gerne entgegennehme.


Frohe Weihnachten
Samstag, 24. Dezember 2011, 13:00 Uhr unter Allgemein.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Allen, die hier immer treu lesen, oder zufällig auf meinen Blog gelangen, wünsche ich ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, das für mich in diesem Jahr ein ganz besonderes sein wird.

Ich liebe dieses wunderbare Weihnachtslied aus Italien, das das Kind in der Krippe so lieb und nett besingt.


Dittsche, 49. Kalenderwoche 2011
Sonntag, 11. Dezember 2011, 23:47 Uhr unter Dittsche, Fernsehen.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Chefvisite. Für Dittsche ist alles klar und er streicht ganz zart über den Krötenpanzer, damit sich die Thermoschicht nach der langen Tragezeit wieder löst und Hügelthermik in der Jacke entstehen kann. Er wird daher Kröte nicht mehr auf den Rücken schlagen, sondern ganz sanft darüber streicheln, sodass sich das anfühlt, wie wenn man sich in Luftpolsterfolie auf die Couch setzt. Auch damit hat Dittsche schließlich schon Erfahrung.

Der Sackosi und die Merkel haben sich getroffen, der Euro-Bond, der britische Geld-Agent ist überraschend abgereist. Ingo erklärt Dittsche, was es mit den Euro-Bonds auf sich hat, für Dittsche ist das alles Unsinn, er denkt nur an den Euro-Bond und dessen Rettungsschirm, in dem im Zweifel immer die britische Fahne zu sehen ist. Dittsche versteht das mit dem ganzen Geld nicht und überlegt, warum nicht einfach mehr Geld gedruckt werde. Dass dann die Inflation steigt und Dittsche sein Bier dann mit einem Milliarden-Euro-Schein bezahlen müsse, verwirrt ihn, da er nicht weiß, wo er das herbekommen will. Somit ist für ihn die Sache klar, dass jeder etwas von seinem Geld vernichten müsse: Von 100€ werden 50€ vernichtet, folglich sind die übrigen 50€ mehr wert. Das nütze auch den Millionen Rentnern. Zudem will er die Mitte vom Euro loslösen und einschmelzen, damit der daraus gewonnene Goldbarren mehr wert ist. Dass die Mitte aus Messing ist, interessiert Dittsche nicht, Messi ist doch ein Fußballer, stellt er lapidar fest. Dittsche hat die volle Checkung, lästert Ingo und verspottet Dittsche wegen dessen Euro-Bond-Gerede.

Der teuerste Teppich ist für Dittsche das neue Thema. In Augsburg hat die das versteigern lassen und 19.000€ bekommen, kurze Zeit später hat der Teppich in London 7,2 Millionen erzielt. Dittsche legt Ingo seinen alten Teppich über den Tresen und erregt so dessen Unmut. Die Kantenverkettelungen erinnert an das alte Byzanz, ebenso die Querwebung, die für einen klaren Orientteppich spricht, das ganze Programm sei vorhanden. Ingo soll den Teppich anfassen, weil dieser wunderbar hochflorig ist, dass die beiden sich wenig für den Teppich aus dem Morgenland interessieren und weiterhin in ihrer Armut verhaftet bleiben wollen. Dittsche erklärt das Muster und erkennt u.a. den Stern von Betlehem, er hält den Teppich sogar für eine 2000 Jahre alte Teppichbibel. Krötes dumme Sprüche erbosen Dittsche, schließlich schätzt er den Teppich aufgrund seiner Größe immerhin noch auf 5 Millionen. Die hässliche Schnittkante lässt erahnen, dass der Teppich aus dem Baumarkt ist, diese Tatsache macht Dittsche traurig, er bleibt allerdings dabei, dass es sich bei seinem Exemplar um eine Teppichbibel handelt, die sicherlich ihren Preis erzielen wird. Ingo soll den Teppich für 250€ kaufen, dann kann der reich werden und er hat noch ein bisschen Geld übrig. Sein letztes Angebot von 40€ geht unter, eine Kundin kommt mit ihrem Hund in den Imbiss. Auch sie hat noch einen Teppich in der Garage.

Udo Jürgens, der Mann mit dem gläsernen Bademantel, muss zum Vaterschaftstest, behauptet Dittsche. Er muss dorthin und sich unter Aufsicht ein Haar aus dem Kopf ziehen. Mit einer Heesters-Echthaarperücke könnte er den Test überlisten. Mit den ganzen Genen ist es ähnlich wie mit dem Gähnen. Verwandte lassen sich eher vom Gähnen anstecken als andere, somit könnte Udo Jürgens einfach gähnen und wenn die Tochter auch gähnen muss, ist die Vaterschaft bewiesen. Eine sehr ausgefuchste Idee, wie Ingo befindet.

Dittsche beeindruckt, dass Polly, der Hund, “tot” spielen kann, und macht sich gleich Gedanken darüber, ob auch eine Kuh beim Preis der Nationen in Aachen mitreiten kann, da sie ja eine ähnliche Bauweise wie ein Pferd hat: Die einzige Problematik ergibt sich, wenn die Kuh mit dem Euter am Hindernis hängen bleibt. Die Kuh könnte also den Fosbury Flop machen und in einer Art Schraube wieder nach vorne gehen, damit der Reiter nicht runterfällt. Es funktionuggelt im Prinzip, ist sich Dittsche sicher.

Karger war auf Kur und ist zurückgekommen, daher hat er mit Frau Karger alles vorbereitet. Alles wurde bei ihnen neu gemacht, das ganze Programm, und Dittsche hat auch noch ein paar Features eingebaut: Mit Weckgummi hat er den Deckel befestigt, damit sie nicht aus Versehen einen brennenden Adventskranz reinwerfen können, sondern erst den Gummi lösen müssen. Da Karger immer stinkt wie eine Natter, hat sich Dittsche gedacht, er könnte sich wie das Model, das sich vor dem Dschungelcamp die Schweißdrüsen versiegeln lassen. Daher hat er eine Dose Klarlack als Rexona umetikettiert, dass das böse enden könnte, will er aber weder Ingo noch Kröti glauben. Den interessiert das zudem überhaupt nicht, er hat Feierabend.


Der Würzmischung-Adventsvierteiler 2011 – Folge 3: Zuckerguss
Sonntag, 11. Dezember 2011, 12:08 Uhr unter Total bescheuert, Würzmischung / Podcast.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Die Lebkuchen haben eine Woche geruht und können folglich gebacken werden. In der Zwischenzeit entsteht der Zuckerguss…

Viel Spaß mit dem dritten Teil und weiterhin eine schöne Adventszeit!


Gutmenschliche Affekthandlung
Freitag, 9. Dezember 2011, 17:25 Uhr unter Politik.
Von: Alex
[ Kommentare: 4 ]

Kann mir irgendjemand eine schlüssige Begründung liefern, was ein Verbot der NPD als Reaktion auf die aufgeklärte Mordserie bezwecken soll? Natürlich ist es unerträglich, dass die NPD mit Steuergeldern unterstützt werden muss, weil dies gesetzlich gar nicht anders möglich ist. Natürlich ist es unerträglich, dass sich NPD-Abgeordnete regelmäßig am Rande der Volksverhetzung bewegen und dafür auch noch ihre Bezüge erhalten, wiederum finanziert aus Steuergeldern. Und ebenso unerträglich ist es auch, dass es viele, zu viele gibt, die diesen Irrsinn mit Wählerstimmen auch noch unterstützen und so dafür sorgen, dass diese Unerträglichkeiten weitergehen. Aber so schlimm die braune Mordserie, die als “Dönermorde” eine selten dämliche Bezeichnung bekommen haben, auch ist und so viele Ermittlungspannen auch passiert sein mögen, was bitte soll es jetzt bringen, wenn unsere gutmenschlichen Aktionisten reflexartig fordern, die NPD müsse verboten werden, und die Innenminister der Länder dankbar auf dieses wildgewordene Ross aufzuspringen versuchen. Wollen sie ihr Gewissen auf diese Weise einfach beruhigen, weil sie glauben, so zu zeigen, dass sie ernsthaft was gegen Rechte unternehmen? Glauben diejenigen, die jetzt wieder laut danach schreien, diese Partei zu verbieten, wirklich, dass sie damit das Problem lösen, dass Menschen rechtsradikales Gedankengut verbreiten, in Springerstiefeln rumlaufen und am liebsten jeden Ausländer aus dem Land jagen würden? Man verbietet die Partei, die vielleicht als Spitze eines Eisberges aus dem Wasser ragt und freut sich, dass die Neonazis nicht mehr in den Parlamenten Sauerstoff verbrauchen und so Steuergelder vergeuden, aber löst das das Problem? Wer das ernsthaft glaubt, hofft entweder, dass im April der Osterhase ein paar Bio-Eier liegen lässt, oder heißt Claudia Grühn (Name geändert). Was soll denn das bezwecken? Dass die Rechten sich noch mehr in den Untergrund verkriechen und unter dem Deckmantel irgendwelcher unscheinbarer Aktionen ihre Rattenfängerei fortsetzen, wir das nur nicht mehr so deutlich sehen wie im Wahlkampf, wenn ein NPD-Schirmchen neben dem Tapaziertisch steht? Die Zwickauer Rechten haben mehr oder weniger unbehelligt aus dem Untergrund heraus ihre Blutspur durch das Land gezogen, da kann es doch nicht ernsthaft in Erwägung gezogen werden, dass man die Rechten noch mehr in genau diesen Untergrund treibt. So viele V-Männer und Überwacher können doch gar nicht verwaltet werden. Was bringt uns denn eine Radikalisierung, von der die wenigsten noch etwas mitbekommen, weil sie völlig glücklich sind, dass es die NPD nicht mehr gibt. Anfang und Mitte der Neunziger waren es die Republikaner um Franz Schönhuber, dann die DVU und jetzt eben die NPD. Wenn es die NPD nicht mehr geben darf, tritt eben, das ist meine feste Überzeugung, die DVU auf den Plan, und reklamiert für sich, die politische Stimme der Rechten zu sein, oder die Republikaner erstehen plötzlich wieder wie Phönix aus der Asche. Einen demokratischen Weg in die Parlamente werden sich die Rechten schon bahnen.

Nur weil es die NPD bei einem möglichen Verbot nicht mehr gibt, wählt der/ die arbeitslose, alleinstehende und zutiefst frustrierte Mann/ Frau nicht plötzlich die Grünen, weil er erkennt, dass die Ideologie, der er/ sie nachhängt, menschenverachtend und irrational ist. Ein Verbot bewirkt eher, dass sich diese noch mehr gegen “den Staat” wenden. Und angenommen, das Verbotsverfahren scheitert erneut, wovor ja nicht wenige Verfassungsrechtler schon gewarnt haben. Dann erstarkt die NPD einmal mehr und freut sich über so viel kostenlose PR, die mit den Fördermitteln gar nicht zu bezahlen wären.

Leider ist es wohl wirklich so, dass die NPD einfach demokratisch bekämpft werden muss, dass deren plumpe Forderungen entlarvt werden müssen, und dass das unwürdige Affentheater in den Parlamenten sich selbst ad absurdum führen muss. Wenn ich mir den Fuß breche, erkläre ich doch auch jeden Arzt für geisteskrank, der mir starke Schmerzmittel verabreicht, aber sonst nichts macht. Aber die Rechten scheinen viele als Problem gelöst zu sehen, wenn es die NPD nicht mehr gibt. So naiv kann man doch nicht ernsthaft sein!? Dass hier quer durch alle Parteien so gedacht wird, macht mir wirklich Sorgen. Oder soll ich ab morgen keine Sechser mehr verteilen, damit die Schülerleistungen besser werden. Die Statistiken sehen dann auf jeden Fall besser aus. Aber es scheint wohl besser, der Hydra einen Kopf abzuschlagen, dann hat man immerhin eine Trophäe in der Hand, mit der man sich gut präsentieren kann.


Beleidigte Reaktion auf die Media-Markt-Werbung
Freitag, 9. Dezember 2011, 17:13 Uhr unter Alltag.
Von: Alex
[ Kommentare: 2 ]

Ist das was Neues, dass die Werbung vom Media-Markt aggressiv und blöd ist, dafür aber auch gnadenlos einprägsam? “Ich bin doch nicht blöd” ist schon fast ein Klassiker, wer darauf noch hereinfällt, dem ist auch nicht zu helfen. Olli Dietrich und Oliver Pocher haben sich schon erblödet, dort mitzumachen, Mario Barths Gekasper war dann negativer Höhepunkt und die jetzige Kampagne setzt halt mancher anderen die Krone auf. “Weihnachten wird unter dem Baum entschieden, eingänglich und in aller Munde, auch wenn er nicht allen gefällt. Und das Traurige, eigentlich ist das ein Sinnbild unserer Zeit, weil zwar alle Weihnachten feiern, der eigentliche Gehalt aber eben für immer weniger Menschen eine Rolle spielt. Überall kann man blöde Weihnachtsmänner, Rentiere und Elfen sehen, die sich zwischen Geschenken aalen, der christliche Ursprung, ohne große Bedeutung.

Die Reaktion darauf mutet aber eher wie der beleidigte Trotz eines Kindes an, dem man nicht nur die Rassel, sondern auch den Lolli und den Schnuller weggenommen hat. Die Katholische Landjugendbewegung setzt den Spruch “Weihnachten wird in der Krippe entschieden” dagegen und die Freude darüber, mehr als 20.000 Fans auf Facebook zu haben, ist groß. Einerseits nett, dass sich doch so viele auf diese Weise einfach gegen den weihnachtlichen Konsumwahn aussprechen, andererseits auch albern, wie ich finde. Was wird denn entschieden an Weihnachten? Gar nichts. Klar ist es enttäuschend, dass die Kirchen immer weniger Menschen mit der Botschaft des Evangeliums erreichen, aber die beleidigte Trotzreaktion bleibt trotzdem albern, vor allem, wenn jetzt auch Musterbriefe zur Verfügung gestellt werden, die man an die Konzernzentrale schicken soll. Mehr als eine Standardantwort wird man mit einem Standardbrief nicht bekommen und das Sprichwort “Was stört es die Eiche, wenn sich die Sau daran reibt.” wird einmal mehr wahr. Vielleicht sieht man in diesem Trotz aber auch einfach ein bisschen Neid darauf, dass der Media-Markt so viele Menschen mit seinem Spruch erreicht und für Gesprächsstoff sorgt. Jetzt kostet das zwar eine Stange Geld, eine solche Kampagne loszufeuern, aber es steht auch den Kirchen völlig frei, Werbeflächen zu mieten oder Zeiten für Werbespots zu buchen, um die Botschaft des Evangeliums auf neuen Kanälen zu übermitteln, solche Kosten können doch sicher von der Steuer abgesetzt werden. Vielleicht erwarte ich das sogar von meiner Kirche, neue Wege zu beschreiten. Mancher wird eine solche Aktion dann vielleicht belächeln und sich ein wenig das Maul zerreißen, dass sich die Christen so anbiedern, aber es werden sehr viele Menschen erreicht und denken zumindest für einen Moment nach. Vielleicht sogar länger.

Damit erreicht man auf jeden Fall mehr Menschen, als wenn man sich jetzt beleidigt vor seine Gemeinde stellt oder sich auf Internetseiten gegenseitig sagt, dass die anderen, die nicht dabei sind, doof sind, weil sie den ursprünglichen Sinn von Weihnachten nicht mehr kennen. Was bringt es denn, wenn man denen, die in die Kirche kommen, erzählt, wie schlimm es ist, dass diese immer leerer werden und die Stimme der Kirche(n) weniger beachtet wird? Oder wenn man in den sehr gut besuchten Weihnachtsgottesdiensten die schimpft, die mal wieder den Weg in den Gottesdienst gefunden haben, oder mit unverständlichen Theologenformulierungen wieder verschreckt? Ein selbstbewussteres Auftreten im Rahmen einer solchen Kampagne gehört halt dazu, eine von vielen Facebook-Protestseiten ins Leben zu rufen ist doch nicht mehr als eine gut gemeinte Aktion, mit der man sich wieder gegenseitig sagt, was alles getan werden muss, mit der man aber ganz bestimmt nicht die erreicht, die man eigentlich erreichen möchte. Ein paar Berichte darüber in den Zeitungen ersetzen sicher keine gut geplante Imagekampagne, mit der man möglicherweise solchen Werbeaktionen im Voraus den Wind aus den Segeln nimmt.

Und dann gilt vielleicht auch für die christlichen Kirchen, wir sind doch nicht blöd. Oder um es mit einer alten Fußballerweisheit zu sagen: Entscheidend is auf’m Platz.

Ein guter Kommentar dazu findet sich bei Thomas Matterne.


Rundflug über Würzburg
Montag, 5. Dezember 2011, 16:08 Uhr unter Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Main-Post-Redakteur Roland Flade hat bei einem Rundflug über Würzburg im Rahmen seiner Recherchen über das Hubland und die Leighton-Barracks ein tolles Video zusammengeschnitten, in dem man auch schön die Dimensionen der ehemaligen Kaserne überblicken kann, wo ich am Wochenende meine Bilder vom neuen Campus Hubland Nord aufgenommen habe. Würzburg von oben sieht so ganz anders aus.

Weitere Filme von Roland Flade über die ehemaligen amerikanischen Einrichtungen findet man übrigens hier (u.a. früheres US-Krankenhaus am Mönchberg) und hier (Rundfahrt in den Leightons).


Dittsche, 48. Kalenderwoche 2011
Sonntag, 4. Dezember 2011, 23:43 Uhr unter Dittsche, Fernsehen.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Chefvisite, stand by your man. Kröti und Ingo werden begrüßt und der warme Händedruck erzeugt durch die Reibung ein muggeliges Gefühl und das Bier macht ein tolles Geräusch. Dittsche hat einen ordentlichen Brand und er konnte sich eben fast nicht entscheiden, ob er auf dem Sofa bleiben soll oder Gottschalk bei Jauch schauen soll. Er hatte nicht damit gerechnet, aber gestern Abend hat sich mehr als eine salzige Träne aus dem Auge herausgepusenmuggelt. Günther Jauch hat sich noch nicht entschieden und Dittsche hält es auch nicht für möglich, dass Gottschalks Bruder den Job übernimmt, um die alten Anzüge aufzutragen, da der aber bei der Post angestellt ist, wird das wohl nicht klappen. Jetzt gerade sitzt der Gottschalk also bei Jauch und redet mit ihm und Dittsche kann es sich nicht vorstellen, dass gleich die ganze Suche von vorne losginge. Ingo ist genervt, weil er das Thema über hat, Dittsche lässt aber nicht locker und geht davon aus, dass für den Fall, dass Jauch echt übernimmt, die Suche für Jauchs Nachfolge losgeht. Ein reiner Frischer, der was weiß, nicht so viel sabbelt, der schön sitzt, Kröti ist die Idealbesetzung für die Jauch-Nachfolge, er muss sich nur daran gewöhnen, dass er dann auf der anderen Seite sitzen muss. Raab soll übernehmen und Klitschko “Schlag den Raab”, da der momentan eh eine Nierenproblematik hat. Bushido könnte das natürlich auch machen, schließlich gibt es ja viele, die dem halben Hähnchen mal eine auf die Mütze geben wollen, Peter Maffay ersetzt dann Bushido, nur stellt sich dann das Problem, dass für Maffay keiner mehr da ist. Chris de Burgh, schlägt Ingo vor, worüber beide erst einmal lachen müssen, aber für Dittsche ist das natürlich auch logisch, denn so schließt sich der Kreis, da  der Kleine ja oft genug bei “Wetten dass..?” aufgetreten ist.

Dittsche arbeitet an einer neuen Verheizung, er möchte sich als Heizkörper appellieren lassen, der Mensch ist schließlich dazu gemacht, sich selbst zu heizen, damit er nicht von den großen Energieversorgern abhängig ist. Dittsche findet es im Imbiss so kalt, dass man auf der Heizung nicht einmal eine Badehose trocknen könnte.  Ingos Erklärungsversuch, jetzt sei schon die Nachtschaltung aktiviert, interessiert den Meister aber nicht, er beschäftigt sich mit der Eigenhitze des Menschen, der selbst ein Heizkörper ist, von Natur aus. 37,2°C, die Lebewesen robben sich aneinander und der Stall, der Holzverschlag, alles wird warm, wie früher in der Höhle. Wenn die Menschen sich nur selbst als Hybrid und als Heizkörper wahrnähmen, könnten sie den Unternehmen ein Schnippchen schlagen. Die Rippen sind wie der Heizkörper und die Ummantelung des Menschen besteht zu einem Großteil aus Wasser und Eisen und bringt so die gleichen Voraussetzungen mit wie ein Heizkörper. Auch Ingos altes Fett könnte noch gut verwendet werden, wenn er das Fett in Wärmflaschen abfüllt und in die Ecke stellt, damit es weiter heizt, wenn es dann kalt ist, kann er wieder damit kochen. Mit der Nudelsalatpampe könnte Ingo Fugen abdichten und die Wärme und das Aroma heizen dann die ganze Bude. Die Wärmebildfotos aus der Fernsehsendung drinne machen Dittsche Sorgen, die Gehirnhitze von Politikern ist dann der Schlüssel für Dittsches Idee. Wenn man nun bei Steinmeier und Steinbrück unterschiedlich Eigenhitze herstellt, wenn man deren Bilder anschaut, dann kann man sich warme Gedanken machen und sucht Bilder von Leuten, die noch viel mehr Hitze auslösen als Pillepalle-Gabriel. Ein Bild von Kaiserin Sissi oder einem muggeligen Hund könnte richtig Hitze auslösen, die BILD könnte ein Bild vom Papst drucken und alle Menschen geben Wärme ab, weil ihnen warm ums Herz wird.

Thomas kommt in den Imbiss und bekommt die Kurzfassung der Dittsche-Energiewende vorgetragen, Dittsche bekommt von Ingo eine Kartoffel, während Ingo sich über Dittsche lustigmacht, der mit seiner Eigenhitze ja die Kartoffel kochen könnte, Dittsche beschäftigt sich aber auch schon wieder mit der Maisstärke in der Kartoffel.

Thomas weiß noch nichts von Günther Jauch, diesen scheint das auch gar nicht zu interessieren, er freut sich mehr auf sein Essen und verschwindet auch schnell wieder, während Dittsche immer noch auf der rohen Kartoffel rumkaut, was Ingo sorgt. Einen Schnaps von Ingo zur Verdauung will er trotz der Stärkeproblematik in seinem Bauch nicht unbedingt, sein Lieblingsjäckchen, ein Cognac-chen, nimmt er aber gerne, sagt er. Der erste Schluck reißt ihn richtig, er beschimpft Ingo, dass er ihm Motoröl gegeben haben, da sich alles zusammenzieht, die Stärke und der Weinbrand.

Medikamente werden falsch genommen, wenn man eine Tablette geschmeidig nehmen will, gibt es ja Zäpfchen. Dittsche hat Krokantstäbchen genommen, um Aspirinzäpfchen mit Schmalz hergestellt und dann eingefroren, allerdings müsse man die Grieben rausmachen, da das sonst wieder eine Problematik ergibt. Mit dem Monsterrammler könnte man einen Tierversuch machen, unter Umständen würde es reichen, ihm eines der Stäbchen über den Kopf zu ziehen. Über diesen Unsinn müssen Kröti, Ingo und Dittsche so lachen, dass Kröti ganz vergisst, dass Dittsche seine Klappe halten soll, weil er Feierabend hat.


Der neue Campus Hubland Nord
Sonntag, 4. Dezember 2011, 13:46 Uhr unter Uni / Schule, Würzburg.
Von: Alex
[ Kommentare: keine ]

Ganz schön geblasen hat es gestern am Zupferhügel in den ehemaligen Leighton Barracks, die als Konversionsfläche in den nächsten Jahren eine Radikalkur erfahren wird. Ein Teil der ehemaligen Ami-Kaserne wird seit kurzem von der Universität Würzburg genutzt, den neuen Campus Hubland Nord habe ich mir gestern mal genauer angeschaut und war wirklich beeindruckt, was dort in der kurzen Zeit schon entstanden ist und was dort in naher Zukunft entstehen wird.

Vorbei am ehemaligen Wachhäuschen wehen gleich am Eingang die Fahnen, die unübersehbar anzeigen, dass hier nicht mehr die Amerikaner, sondern der Freistaat Bayern bzw. die Uni Würzburg zuhause ist. Links die Physik/ Astronomie, recht gleich die Mathematik, geradeaus die lange Hauptstraße, die dann auch zur ehemaligen Würzburg Elementary School und zur Würzburg American High School führen, die teilweise auch schon genutzt werden.

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In der ehemaligen Elementary School befindet sich schon jetzt das Bibliotheks- und Seminarzentrum, im hinteren Teil der Highschool hat sich die Biologie bereits eingenistet, während die Phil I und die Phil II in der Querstraße nach den beiden Schulzentren erste Gebäude bezogen haben, die bereits umgebaut und saniert worden sind.

Auch neue Wohnheime sind dort bereits errichtet worden, die Zentralverwaltung und das Uni-Bauamt sind am Campus Hubland eingezogen, auch ein großzügiges Kinder- und Familienzentrum wurde dort übernommen. Das weitläufige Gelände verspricht Großes für die Zukunft, zumal zwischen den umgebauten Trakten noch viele Wohnhäuser stehen, an denen der Zahn der Arzt nagt. Viele sanierte Häuser erkennt man am Fahrstuhlschacht an der Vorderseite, schließlich soll und muss ja auch alles behindertengerecht gebaut werden. Im Herbst nächsten Jahres beginnt der Bau einer neuen Mensa, die zum Wintersemester 20124/15 fertig sein soll und dann auch vorübergehend um ein Mensazelt erweitert werden soll, damit die überfällige Sanierung der Hubland-Mensa beginnen kann, ohne dass die Studenten verhungern. Eine Fußgängerbrücke soll schon Ende nächsten Jahres das Uni-Zentrum mit dem Campus Hubland Nord verbinden, damit die vielen Studenten nicht immer die Straße überqueren müssen.

Die Randbereiche mit Blick auf die verlassene Kaserne sind weniger einladend, manches wirkt fast etwas apokalyptisch. Aber im Hinblick auf die bald beginnende Konversion wird auch dort etwas Großes entstehen, ein neuer Stadtteil, der an das Straba-Netz angeschlossen wird, und natürlich die Landesgartenschau 2018, die ebenfalls dafür sorgen wird, dass der Zupferhügel ein schöner neuer Bestandteil von Würzburg werden wird.

Nachdem das Gelände der Uni Würzburg erst Anfang Juli der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, war ich schon gestern wirklich beeindruckt, was sich dort seit dem Abzug der Amerikaner getan hat. Ein Spaziergang lohnt sich wirklich.

Viele Bilder habe ich so gemacht, dass sie tatsächlich die Weitläufigkeit des Geländes zeigen, das der Uni wirklich alle Möglichkeiten lässt, um sich dort auszubreiten.


Der Würzmischung-Adventsvierteiler 2011 – Folge 2: Drauf gestrichen
Sonntag, 4. Dezember 2011, 12:05 Uhr unter Würzmischung / Podcast.
Von: Alex
[ Kommentare: 1 ]

Lebkuchenbacken ist zeitaufwändig, daher dauert das bei der Würzmischung auch vier Wochen. Einen schönen 2. Advent und viel Spaß mit dem zweiten Teil unseres ersten Mehrteilers, der die Diskussion um die Gottschalk-Nachfolge mit Sicherheit nachhaltig beeinflussen wird. Gottschalk war nie auf seine Gäste vorbereitet…


Paul McCartney on the run
Samstag, 3. Dezember 2011, 18:33 Uhr unter Kultur.
Von: Hank
[ Kommentare: keine ]

Am vergangenen Donnerstag gab Meister Paul McCartney sein einziges Deutschland-Konzert auf seiner aktuellen On The Run-Tour in Köln. Von 20.15 Uhr bis 23 Uhr begeisterte er 15.000 Fans in der ausverkauften Lanxess-Arena mit seiner gewohnt grandiosen Show, die aus einer bunten Mischung aus Beatles-Hits und Liedern aus der Solo-Karriere bestand.


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